2011-12-06

Bürgerbus-Verein probt neue Streckenführung

Änderungen gelten ab 12. Dezember

GANDERKESEE (DUT). Von den neuen Fahrplänen, die ab Montag, 12. Dezember, im Öffentlichen Nahverkehr gelten, ist auch der Bürgerbus in der Gemeinde Ganderkesee betroffen.

Für die Linie 220 erprobt der Bürgerbus-Verein zudem eine neue Linienführung: Auf dem Weg von Falkenburg nach Ganderkesee fährt der Bus künftig von der Westtangente in die Birkenallee, danach geht es weiter durch den Stettiner Weg zum Habbrügger Weg und von dort weiter zum Bahnhof, teilte Rolf Kuhlmann mit. Der Rest der Strecke 220 bliebe gleich.

Auch an den Zeiten insbesondere an Anschlusspunkten ändere sich nichts.  „Sehr kleine Zeitverschiebungen im Bereich von einzelnen Minuten zwischen einigen Haltestellen optimieren die Fahrten“, erläutert Kuhlmann. Diese Änderungen sollten mehr potenzielle Fahrgäste erreichen und die Fahrten sowohl für die Gäste als auch für die Fahrer „runder“ machen. Auf den Linien 222 und 221 gebe es nichts zu optimieren. Alle Haltestellen würden auch im neuen Fahrplanjahr zu denselben Zeiten angefahren.

„Wir hoffen, dass die neuen Fahrpläne bis zum 11. Dezember gedruckt sind und dann an allen gewohnten Stellen für unsere Fahrgäste ausliegen“, heißt es. Im Internet sollten die neuen Fahrplantabellen in jedem Fall zu finden sein. Die Adresse lautet www.bürgerbus-ganderkesee.de.

2011-09-18

Bürgerbus ist „kein Selbstläufer“

Nach dem Aus für den Huder Bürgerbus bekräftigt der Ganderkeseer Bürgerbusverein, dass er nicht von der Existenz bedroht sei. Das Angebot aufrecht zu erhalten, erfordere aber finanzielle Zuschüsse und ein hohes Maß an ehrenamtlichen Helfern. Von LARS LAUE

GANDERKESEE. „Auch unser Bürgerbus ist kein Selbstläufer, sondern es ist mit hohem Aufwand verbunden, das Projekt aufrecht zu erhalten und für die Zukunft zu sichern.“ Das hat Hanna Otter-Sandstedt als Vorsitzende des Ganderkeseer Bürgerbusvereins auf dk-Nachfrage bekräftigt, nachdem diese Woche das Aus für den Huder Bürgerbus besiegelt wurde (dk berichtete).

Als vorrangiges Problem bezeichnete Otter-Sandstedt, dass auch der Ganderkeseer Bürgerbus nicht über den Status der Gemeinnützigkeit verfüge. Voraussetzung hierfür sei, dass der Verein keine Gewinne erwirtschafte. „Wir müssen für Reparaturen und die Anschaffung neuer Fahrzeuge aber Rücklagen bilden“, betont Otter-Sandstedt. Dadurch, dass der Verein aber aus steuerlicher Sicht wie ein mittelständischer Betrieb behandelt werde und Körperschafts-, Umsatz- und Gewerbesteuer zahlen müsse, entstehe ein Ungleichgewicht. Schließlich funktioniere der Bürgerbus-Prinzip nur, weil es ein hohes Maß an ehrenamtlichem Engagement gebe. „Wenn wir unsere 40 ehrenamtlichen Fahrer bezahlen müssten, könnten wir unseren Betrieb einstellen“, spricht die Mitgründerin des Bürgerbusvereins Klartext.

Auch wenn das Ganderkeseer Modell dem in Hude ähnele, so sei der Ganderkeseer Bürgerbus in seiner Existenz nicht bedroht. Auf allen drei Linien, die Bookholzberg, Rethorn, Schierbrok und Heide mit Delmenhorst verbinden und innerhalb der Gemeinde von Ganderkesee-Ort aus Bergedorf, Falkenburg und Bookholzberg ansteuern, liegen die monatlichen Fahrgastzahlen laut Verein zwischen 2300 und 2500. Das reiche aber nicht mal, um den Kraftstoff zu finanzieren, weil viele Nutzer wie Senioren, Schüler und behinderte zu Sondertarifen mitfahren und zudem Abgaben an das Betriebsunternehmen Weser-Ems-Bus gezahlt werden müssten.

Eine finanzielle Grundsicherung über Zuschüsse durch die Gemeinde (jährlich 21.000 Euro), den Landkreis (12.000 Euro) sowie Sponsorengelder seien daher unabdingbar, um den Betrieb zu gewährleisten. Zudem sei es wichtig, den Fahrgästen Beständigkeit in den Fahrplänen zu bieten, was eine gute Organisation und „vollen Einsatz“ aller Aktiven verlange. „Wir werden alles dafür tun, die Mobilität unserer Bürger zu erhalten“, betont Otter-Sandstedt, die „immer auf der Suche nach ehrenamtlichen Fahrern“ ist. Interessierte können sich bei ihr unter (0 42 23) 85 75 melden.

2011-09-08

Banken unterstützen BürgerBus

3000 Euro aus „Gewinnsparen“ für neuen Stellplatz

schierbrok (konk). Mit je 1000 Euro aus den Zweckerträgen ihrer „Gewinnspar“-Produkte unterstützen die Raiffeisen-Volksbank Delmenhorst-Schierbrok sowie die Volksbanken Ganderkesee-Hude und Bookholzberg-Lemwerder  den Ganderkeseer BügerBus-Verein.

„Das Geld verwenden wir für die Schaffung eines Stellplatzes in Rethorn für unseren dritten Bus“, kündigt Vereinsvorsitzende  Hanna Otter-Sandstedt an.

Der BürgerBus bietet am Sonnabend, 1. Oktober, einen  kostenlosen Fahrdienst zur  Kreisbehindertenrats-wahl nach Wildeshausen. Anmeldungen  vorab unter (0 42 22) 95 04 24.

Vorsitzende entkräftet Gerüchte

 - 23.08.2011

 

Otter-Sandstedt: Bürgerbus gesund

Ganderkesee (jbr). Hanna Otter-Sandstedt, Vorsitzende des Bürgerbus-Vereins in Ganderkesee, fühlt sich berufen, Gerüchte zu entkräften, dass der Ganderkeseer Bürgerbus kurz vor dem Aus stehe. "Im Gegenteil: Wir sind supergut aufgestellt, verfügen über ein großes, stabiles Fahrerteam, und auch finanziell ist bei uns alles in trockenen Tüchern", so Otter-Sandstedt. Da derzeit jedoch der Bürgerbus-Verein in Hude schwächelt, seien auch die Fahrgäste des Ganderkeseer Bürgerbusses verunsichert. "Aber auch über das Angebot in Hude ist noch nicht das letzte Wort gesprochen", so die Ganderkeseer Vorsitzende, die die Mutmaßungen, dass der dortige Bürgerbus demnächst eingestellt werde, "voreilig" nennt. In Ganderkesee arbeite man derweil weiter am Ausbau und an der Optimierung des Fahrplans und des Streckennetzes. So soll die Linie 220 zum Jahresende auch mittwochs fahren, darüber hinaus solle die Route noch besser an den Bedarf der Fahrgäste angepasst werden.



GANDERKESEE, 27. Juni 2011

 

Bürgerbus setzt auf ein erfolgreiches Konzept

Öpnv Schon 10 000 Fahrgäste auf der Linie 220 – Für Ausweitung werden noch Fahrer gesucht

 

 

Hanna Otter-Sandstedt überreichte der 17-jährigen Gymnasiastin Charlotte Sielaff die Tickets. BILD: Wolfgang Loest  

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Ganderkesee - Nur strahlende Gesichter: Die Fahrerinnen und Fahrer des Bürgervereins strahlten ebenso wie ihre Partner beziehungsweise Partnerinnen, weil die Vorsitzende Hanna Otter-Sandstedt sie am Sonnabend zum alljährlichen Eisessen als Dankeschön für das ehrenamtliche Engagement ins Airfield-Hotel eingeladen hatte. Und die Vorsitzende strahlte, weil auf der Linie 220, die von Rethorn über Ganderkesee nach Steinkimmen und zurück über Bergedorf und den Ganderkeseer Bahnhof wieder nach Rethorn führt, jetzt der 10 000. Fahrgast begrüßt werden konnte. Es handelt sich um Charlotte Sielaff aus Bookholzberg. Die 17-Jährige strahlte ebenfalls, denn sie bekam einige Tickets, die sie künftig auf den Linien des Verkehrsverbundes nutzen kann. Das wird die Gymnasiastin wohl noch häufiger tun, um nach Ganderkesee zum Unterricht zu kommen, wenn gerade kein Schulbus fährt. Da das Abitur schon nach zwölf Jahren abgelegt wird, ist sie zu jung für den Führerschein.

Der Linie 220, die früher vom Weser-Ems-Bus bedient worden war, sei nachgesagt worden, sie lohne sich nicht. „Unser langer Atem hat sich ausgezahlt. Die Nachfrage ist jetzt sehr groß“, resümierte die Vorsitzende. Seit Dezember 2008 fuhr der Bürgerbus auf dieser Strecke montags, dienstags, donnerstags und freitags nur vormittags, seit Dezember 2009 ganztägig. Dass in der vergleichsweise kurzen Zeit so viele Menschen dieses Angebot nutzen, sei nicht zu erwarten gewesen.

„Unsere Kunden würden es sehr begrüßen, wenn wir auch mittwochs fahren würden“, berichtete Hanna Otter-Sandstedt. Doch dafür fehlt derzeit die Personalreserve. Durch einige Erkrankungen ist der Pool der ehrenamtlichen Bürgerbus-Fahrer auf 36 geschrumpft. „Fünf bis sechs Leute könnten wir noch gut gebrauchen“, sagte die Vorsitzende. Je mehr Schultern die Arbeit tragen, umso leichter werde sie. Die Kosten der Ausbildung trägt der Verein.



2011-03-25

Dritter Bürgerbus lässt Stress vergessen

Vorstandsteam verstärkt und neue Fahrer gewonnen

Der Bürgerbusverein hat den Vorstand in der Jahreshauptversammlung komplettiert, verstärkt und verjüngt. Mit dem neuen Fahrzeug erhofft sich der Verein stressfreiere Arbeit.

Von Reiner Haase

Stenum. Das dritte Fahrzeug im Fuhrpark des Bürgerbusvereins Ganderkesee hat dem Vorstand und den ehrenamtlichen Fahrern viel Stress genommen. „Werkstattaufenthalt hier und da. Bedienungspflicht. Einsatz von Privatautos. Ärger in Versicherungsfragen. Das lassen wir jetzt hinter uns“, stellte die Vorsitzende Hanna Otter-Sandstedt in der Jahreshauptversammlung am Donnerstagabend in Lüschens Bauerndiele fest. „Wir behalten den ersten Bus, um gewappnet zu sein, wenn irgend etwas passiert“, berichtete sie. Überdies könne das Angebot auf der Linie 222 (Bookholzberg-Ganderkesee) ab Sommer von drei auf fünf Tage ausgedehnt werden. Zu lösen ist allerdings noch das Problem, dass jetzt ein Stellplatz fehlt.


Bedeutsam ist für die Vorsitzende, dass die Fahrgastzahlen kontinuierlich steigen. Mit einem automatischen Zählgerät werde jetzt ermittelt, ob das Angebot auf den Linien nach Delmenhorst noch verbessert werden kann, kündigt Otter-Sandstedt an. Vor dem Fahrplanwechsel im Dezember werde sich aber nichts ändern. Erfreut ist sie, dass vier neue Fahrer das Team der Ehrenamtlichen verstärken. Aktuell hat der Verein 40 Fahrer.

Otter-Sandstedt und der zweite Vorsitzende Rolf Kuhlmann werden jetzt offiziell von Jürgen Kolata unterstützt. Für Dieter Hoolt, dem Otter-Sandstedt wie auch den drei ausgeschiedenen Beisitzern Stefan Bendrien, Peter Klepp und Volker Leverenz fürs Engagement dankte, führt jetzt Monika Beinker die Kasse, Rolf Dehne ist Schriftführer. Neue Beisitzer sind Günter Prüß, Thomas Herrmann und Gabriela Brand. „Wir haben jüngere und im Nahverkehr erfahrene Unterstützer gefunden. Das freut mich besonders“, sagte Otter-Sandstedt nach den Wahlen.

 

2011-03-06 - Delmenhorst
Hanna Otter-Sandstedt (rechts) vom Bürgerbus-Verein hat die Besucher des Wochenmarktes gestern über den neuen Bürgerbus informiert. Foto: Jan Eric Fiedler

Mit dem ,,ZOB-Express" kommen Pendler pünktlich an

Ganderkeseer ,,BürgerBus"-Verein stellt neuen Bus auf dem Marktplatz vor

Ab Montag ist der Bürgerbus mit dem neuen Fahrzeug auf der Strecke nach Delmenhorst unterwegs. Eine neue Internetseite zeigt die Fahrpläne.
Von Jan Eric Fiedler

Delmenhorst. Ab Montag ist der Ganderkeseer Bürgerbus mit einem dritten Fahrzeug unterwegs. Um den neuen Bus, den Verein und den Fahrplan vorzustellen, hat der ,,BürgerBus"-Verein gestern den Delmenhorster Wochenmarkt besucht.

Zahlreiche Marktbesucher betrachteten den neuen Bus, der baugleich mit dem Modell ist, das seit knapp zwei Jahren auf der Strecke nach Steinkimmen eingesetzt wird. Von dem neuen Bus profitieren vor allem die Pendler, die auf dem Weg zum Delmenhorster Bahnhof sind: Bei der ersten Tour am Morgen fahren zwei der Busse als Tandem in Rethorn los. Sobald der erste Bus voll ist, fährt er als ,,ZOB-Express" direkt zum Bahnhof. ,,Viele Pendler bekommen so noch einen früheren Zug. Das hat sich herumgesprochen", berichtet Rolf Kuhlmann vom ,,BürgerBus"-Verein. So hat der Bürgerbus mittlerweile viele Stammkunden unter den Pendlern.
38 ehrenamtliche Fahrer befördern mittlerweile die Kunden des Bürgerbusses. ,,Wir suchen weiterhin Fahrer", sagt Vereinsvorsitzende Hanna Otter-Sandstedt. Die Fahrer übernehmen zwei Mal im Monat eine halbtägige Tour. ,,Ein normaler Führerschein reicht. Dazu muss ein Personenbeförderungsschein gemacht werden. Das ist wirklich einfach", erklärt Otter-Sandstedt.
Die Forderungen des Ganderkeseer Seniorenbeirats, auch das Klinikum Delmenhorst mit in den Fahrplan aufzunehmen, ist laut Kuhlmann und Otter-Sandtstedt derzeit nicht leistbar. ,,Wir sind an der Grenze unserer Kapazitäten", sagt Otter Sandstedt. Wenn eine weitere Strecke hinzu kommt, muss eine andere wegfallen, sagt Kuhlmann. ,,Wir sind derzeit dabei, unsere Fahrpläne nach Möglichkeiten zur Optimierung durchzusehen", sagt Kuhlmann.
Mit der Umstiegsmöglichkeit in Rethorn ist es möglich, von Heide bis nach Steinkimmen zu fahren. ,,Im Sommer kommt man natürlich auch zum Freibad nach Ganderkesee", sagt Kuhlmann.
Auf der Heckscheibe des neuen Busses weißt ein Aufkleber auf die Internetseite des Vereins hin. Hier sind die Fahrpläne der drei Bürgerbus-Linien zu sehen.

2011-02-21 - Ganderkesee
Die Bürgerbus-Vereinsvorsitzende Hanna Otter-Sandstedt (am Steuer) hat den Fahrern am Sonnabend das neue Bürgerbus-Fahrzeug vorgestellt. Foto: Reiner Haase

Dritter Bürgerbus steht noch im Regen

Neues Fahrzeug zugelassen / Suche nach Platz für Unterstand läuft

Mit Unterstützung der Landesnahverkehrsgesellschaft und des Zweckverbands Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen ist ein dritter Bürgerbus angeschafft worden. Er fährt ab Rosenmontag.
Von Reiner Haase
Rethorn. Am Rosenmontag will der Verein Bürgerbus Ganderkesee seine Angebote im öffentlichen Personennahverkehr mit einem neuen Kleinbus verbessern. Vorstandsmitglied Rolf Kuhlmann ist mit dem frisch vom Band gerollten Kleinbus am Freitag bei der Zulassungsstelle gewesen. Der Bus hat VW-Technik, die Ausstattung ist speziell für Bürgerbusse zurechtgeschneidert.
Am Sonnabend hat Vorsitzende Hanna Otter-Sandstedt den ehrenamtlichen Fahrern das neue Fahrzeug vorgestellt. ,,Nichts klappert mehr", berichtete sie erfreut, denn der fünf Jahre alte Fiat-Bus sei doch schon sehr in Anspruch genommen gewesen. Als Drittfahrzeug soll er in den Stoßzeiten als ,,Tandembus" auf den Linien nach und von Delmenhorst sowie als Reservefahrzeug bei Pannen an den beiden VW-Kutsenits-Bussen eingesetzt werden.
Die Rethorner Baufirma Hagstedt hat auf ihrem Gelände Platz für zwei offene Fahrzeugunterstände zur Verfügung gestellt; für einen dritten reicht die Freifläche nicht. Deshalb spricht der Verein zurzeit mit der Gemeinde und der benachbarten Metallbaufirma Haaken über die Möglichkeit, einen neuen Platz an der kleinen Waldfläche im Bereich Hohenkamp/Birkenweg zu schaffen. Der Gemeinde will der Verein dafür anbieten, die Buslinien zwischen Bookholzberg und Ganderkesee, Ganderkesee und Bergedorf sowie Ganderkesee und Falkenburg an fünf statt an vier Tagen zu bedienen.
Fahrer gesucht
Der Bürgerbus-Verein Ganderkesee hat zurzeit 38 ehrenamtliche Fahrer. Weitere Unterstützer sind willkommen. Die Kosten für den Personenbeförderungsschein übernimmt der Verein. Kontakt unter Telefon (0 42 23) 85 75 und (0 42 22) 7 02 03. has

2011-02-09 - Ganderkesee
,,Der Bürgerbus-Verein leistet sehr gute Arbeit", sagt Uwe Lisson, Vorsitzender des Seniorenbeirats. Als Sprachrohr der Ganderkeseer Senioren regte er eine Verlängerung der Linie 220 bis zum Klinikum Delmenhorst an. FOTO: K. Butschbach

,,BürgerBus"-Verein an seinen Kapazitätsgrenzen

Vorstand sieht keine Möglichkeit, Linie 220 bis Klinikum Delmenhorst zu verlängern

Neue Fahrer gesucht / Drei Bürgerbus-Linien
Der ,,BürgerBus"-Verein sucht neue Fahrer: Drei der momentan 38 Fahrer müssen aus Altersgründen mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit aufhören. Die Kosten für den Personenbeförderungsschein, den jeder Fahrer haben muss, übernimmt der Verein. Wer Interesse hat, kann sich unter (0 42 23) 85 75 bei der Vorsitzenden Hanna Otter-Sandstedt melden. Alternativ können Interessierte unverbindlich zu einem der Fahrertreffen kommen, die jeden letzten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr bei Lüschen in Stenum beginnen. Zwei halbe Tage im Monat sollte jeder Ehrenamtliche für den Verein den Bürgerbus fahren. Die Schichten sind wahlweise von 6.30 bis 12.45 Uhr oder von 12.45 bis 19 Uhr. Der Bürgerbus verkehrt auf den Strecken Rethorn - Delmenhorst ZOB und zurück (Linie 222) und Schierbroker Mühlenweg - Delmenhorst ZOB (Linie 221). Hinzu kommt die Linie 220. Mehr als 100 Mitglieder sind in dem Verein organisiert. Den Fahrplan gibt es auch im Internet. KB
Etliche Bürger haben sich an den Seniorenbeirat gewandt, damit dieser sich für eine günstige Anbindung zum Klinikum einsetzt. Derweil sucht der ,,BürgerBus"-Verein neue Fahrer.
Von Katja Butschbach
Ganderkesee. Eine vom Seniorenbeirat gewünschte Verlängerung der Bürgerbus-Linie 220 ist laut Hanna Otter-Sandstedt, Vorsitzende des ,,BürgerBus"-Vereins, nicht machbar: Man wisse um den Bedarf, würde gerne flächendeckend den Bürgerbus einrichten - aber man sei an der Kapazitätsgrenze angelangt.
Der Seniorenbeirat hatte in den vergangenen Wochen eine nicht abreißende starke Nachfrage nach einer ,,kostengünstigen, öffentlichen Transportmöglichkeit von Ganderkesee in Richtung Klinikum Delmenhorst-Deichhorst" verzeichnet. ,,Für viele Senioren ist es mühselig, für einen Krankenbesuch bei Familie oder Bekannten zum Klinikum Delmenhorst zu gelangen", erklärt Uwe Lisson, Vorsitzender des Seniorenbeirats. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln müsse man zunächst in das Zentrum Delmenhorsts fahren, um dann von dort aus wieder an die Grenze zu Ganderkesee zu gelangen. Deshalb hatte sich der Seniorenbeirat an den ehrenamtlich tätigen ,,BürgerBus"-Verein gewandt und um eine Verlängerung der Linie 220 gebeten, die zwischen Rethorn, Bookholzberg, Ganderkesee Freibad und Bergedorf verkehrt. ,,Wir hatten auch Unterstützung durch eine Bedarfsanalyse zugesagt." Otter-Sandstedt: ,,So wie wir jetzt vertaktet sind, gibt es überhaupt keine Möglichkeit für eine Verlängerung der Linie 220. Denn das hätte die Konsequenz, dass wir woanders etwas abkappen müssten. Wir sind an fünf Tagen vertaktet." Zu der aktuellen Entwicklung sagt Lisson, dass er die Kapazitätsprobleme nachvollziehen könne. ,,Wird sind froh, den Bürgerbus zu haben."

2011-02-03 - Ganderkesee

,,Sattes Plus" beim Bürgerbus

GANDERKESEE·BREMEN (LAU). Der gut ,,eingefahrene" und etablierte Bürgerbus in Ganderkesee erfreut sich besonders starker Nachfrage. Er hat im zurückliegenden Jahr durchschnittlich rund 2400 Fahrgäste pro Monat befördert. Wie der Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (VBN) gestern weiter mitteilte, sind die VBN-Bürgerbusse weiter auf der Überholspur unterwegs.
,,Wir konnten ein sattes Plus von 30,5 Prozent mehr Fahrgästen gegenüber dem Vorjahr vermelden. Die für 2011 angepeilte Marke von 100.000 Bürgerbusfahrgästen in einem Jahr wurde nun schon 2010 überschritten. 102.401 Fahrgäste belegen das ungebrochene Interesse, eine hohe Zufriedenheit mit dem Angebot und das große Bedürfnis nach Mobilität der Bevölkerung - gerade in vom öffentlichen Personennahverkehr weniger gut bedienten ländlichen Räumen", betont Stefan Bendrien, beim VBN für den Bereich Planung und Qualität zuständig.
Im Laufe dieses Jahres werde es voraussichtlich auch in Wildeshausen ein Bürgerbus-Angebot geben. Der VBN unterstütze die Gründung von Bürgerbussen mit Mitteln aus seinem Förderfonds, die er nochmals erhöht habe. Ab sofort können laut Bendrien bis zu 25.000 Euro bereitgestellt werden. Ein wesentliches Kriterium bei der Bewilligung sei die Anschaffung eines behindertengerechten Fahrzeuges.

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Aktuelles

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Die Ganderkesee-App, jetzt mit dem neu eingerichteten BürgerBus-Auftritt. Dort sind ab sofort neben einigen Fotos auch der Gesamtstreckenplan und die Fahrpläne für die drei Strecken abrufbar.
Zu beziehen über den Appstore von Apple oder den Playstore von Google für die Androidgeräte. Die Ganderkesee-APP ist kostenlos.

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